Sonder­grün­dung für Mobil­funk­mast

Auftrag­ge­ber

FUCHS Euro­po­les GmbH

Bauzeit­raum / Baujahr

2022

Leis­tungs­be­reich

Geotech­ni­scher Bericht, Geotech­ni­sche Bauüber­wa­chung

Mobil­funk­mast auf engem Raum

Für den Ausbau der Mobil­funk­ver­sor­gung sollte auf dem Rand­strei­fen eines Bauhof­ge­län­des ein 30 m hoher Schleu­der­be­ton­mast errich­tet werden. Die beeng­ten Platz­ver­hält­nisse mach­ten eine konven­tio­nelle Baugrube unmög­lich – angren­zende Grund­stü­cke durf­ten nicht bean­sprucht werden.

Grün­dungs­lö­sung auf Basis detail­lier­ter Erkun­dung

Merkl Inge­nieure veran­lasste im Vorfeld eine 15 m tiefe Aufschluss­boh­rung mit voll­stän­di­ger Kern­ge­win­nung. Die Unter­su­chung bestä­tigte durch­ge­hend ramm­fä­hige Locker­ge­steine bis zur Endtiefe – eine wich­tige Voraus­set­zung für die Grün­dungs­pla­nung.

Sonder­grün­dung mit Stahl­ramm­rohr

Auf Basis der Erkun­dung empfahl Merkl Inge­nieure ein ange­pass­tes Sonder­grün­dungs­kon­zept: Ein 10 m langes, offe­nes Stahl­ramm­rohr mit 1,4 m Durch­mes­ser wurde hydrau­lisch bis zur erfor­der­li­chen Tiefe einge­rammt. Dadurch konnte die Baugrube für das Mast­fun­da­ment kompakt und ohne Eingriff in Nach­bar­flä­chen reali­siert werden – eine wirt­schaft­li­che und platz­spa­rende Lösung.