Geotech­nik für den Siemens Campus Erlangen

Auftrag­ge­ber

Max Bögl Stif­tung & Co.KG

Bauzeit­raum / Baujahr

2017–2018

Leis­tungs­be­reich

Baugrund­un­ter­su­chung und Baugrund­gut­ach­ten und baube­glei­tende Leis­tun­gen; Erar­bei­ten von Sonder­schlä­gen für die Grün­dung

Unter­schied­li­che Bauwerks­an­for­de­run­gen – ein trag­fä­hi­ges Konzept

Für den Neubau des Siemens Campus in Erlangen (Modul 1) war Merkl Inge­nieure mit umfang­rei­chen geotech­ni­schen Leis­tun­gen auf einem rund 90.000 m² großen Areal beauf­tragt.

Das Baufeld war geprägt durch stark vari­ie­rende Unter­grund­ver­hält­nisse – inho­mo­gene Böden und mäch­tige künst­li­che Auffül­lun­gen infolge der Vornut­zung. Aufgrund der Gebäu­de­struk­tur mit teil­un­ter­kel­ler­ten und nicht unter­kel­ler­ten Berei­chen war eine einheit­li­che Grün­dung tech­nisch nicht möglich.

Geotech­ni­sches Konzept mit doppel­ter Ausrich­tung

Für die nicht unter­kel­ler­ten, eben­erdi­gen Gebäu­de­teile wurde eine Grün­dung auf Rüttel­stopf­säu­len (RSV) vorge­schla­gen, um die Trag­fä­hig­keit des Unter­grunds gezielt zu verbes­sern. Die unter­kel­ler­ten Berei­che konn­ten auf klas­si­schen Funda­ment­plat­ten flach gegrün­det werden.

Sichere Grund­lage für die Bauaus­füh­rung

Das kombi­nierte Grün­dungs­kon­zept ermög­lichte eine wirt­schaft­li­che, baulich prak­ti­ka­ble und termin­si­chere Umset­zung – abge­stimmt auf die örtli­chen Bedin­gun­gen und den Bauab­lauf.